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Vertrauen

Vertrauen- so oft hört man das Wort. Wem kann ich Vertrauen? Mir fällt dazu immer eine Geschichte aus meiner Kinderzeit ein.Ist zwar schon etwas länger her, diese Geschichte ist aber irgendwie hängen geblieben. Es geht in einer Kinderbuchserie um die Familie Gutermut. Familie Gutermut hatte zumindest ein Kind, die genauen Einzelheiten- keine Ahnung. Dieses Kind stand eines Tages außen am Haus vor einem offenen Kellerfenster, der Vater, Herr Gutermut, war in dem dunklen Keller. Das Kind wollte gerne zu seinem Vater, sah ihn aber nicht. Spring doch durch das Kellerfenster in den Keller,ich Fang dich auf! sprach Vater Gutermut. Ich kann Dich nicht sehen! sagte das Kind. Das macht nichts, ich kann Dich sehr gut sehen! sagte der Vater. Hab vertrauen zu mir, ich fange Dich auf! Nach einigem hin und her ist das Kind dann gesprungen und natürlich hat der Vater es aufgefangen. So ähnlich sehe ich seitdem die Sache mit dem Vertrauen zwischen mir und Gott. Ich sehe ihn, ähnlich wie das Kind am Kellerfenster, nicht. Ich kann mir aber sicher sein, dass er da ist. Er sagt es mir in seinem Wort. Ich kann mir sicher sein, dass er mich, wenn ich springe, auffängt. Wenn ich springe- ich muss den ersten Schritt machen. Gott Vertrauen, ein Wagnis? Dazu generell die Frage, was für ein Interesse Gott an uns hat. Ich bin überzeugt, dass Gott uns Menschen sehr sehr lieb hat. In Joh,3,16/17 steht: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gegeben, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch Ihn gerettet werde. Jesus ist für unsere Sünde, die uns auf Ewig von Gott trennt, gestorben. Er macht uns Rein vor Gott. Wenn wir dieses Geschenk annehmen, können wir Gemeinschaft mit Gott haben. Er tat es aus liebe zu uns Menschen. Er liebt uns in einer perfekten Form. Wie oft haben wir, auch oder gerade wenn wir Christen sind, Wünsche und Bitten, die nicht erfüllt werden? Wie oft sagen wir: Das brauche,das will ich jetzt! oder: Das soll mein Weg sein! Verfallen wir in Bitterkeit oder klagen Gott sogar an, wenn es anders kommt? Hat sich Paulus sein Leben so vorgestellt? Er schreibt in 2.Kor.1,8-9 wie Er und seine Begleiter in der Provinz Asien, als Sie in Bedrängnis gerieten, beschwert waren über alle Maßen und für sich beschlossen hatten, sterben zu müssen. Sie vertrauten aber nicht sich selbst, sondern Gott, der die Toten aufweckt. Paulus wurde oft verhöhnt, mehrmals verprügelt, erlitt 3x Schiffbruch, trieb ein Tag und eine Nacht auf offener See, wurde sogar 1x gesteinigt(2.Kor.11,24/25) Warum hat er Gott vertraut? Warum hat Gott das zugelassen? Ist Gott ein Sadist? Nein! Das Leben wird nicht leichter, wenn Du Christ wirst. Du bist immer noch in der Welt, immer noch verbunden mit der sündhaften Natur. Du hast aber die neue Kreatur, den neuen Menschen schon in Dir und Du hast den heiligen Geist, der in Dir wohnt. Gott selbst sagt in Jer.17,5-10: Verflucht ist der Mensch, der sich auf Menschen verläßt und weicht mit seinem Herzen vom Herrn. Der wird sein wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, das kommt, sondern er wird bleiben in der Wüste..... Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verläßt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte. Beide sind in der Welt, der Dornstrauch und der Baum, beide haben mit der Hitze zu kämpfen, nur mit dem Unterschied, das der Dornstrauch keinen halt, kein Wasser, keine Nahrung hat. Ohne geistige Nahrung, diesem Halt, den einzig unser Herr uns geben kann, sind wir wie diese Dornbüsche, lassen uns vom Wind herumtragen, suchen halt, wo es keinen gibt, bekommen wenn überhaupt Nahrung, die wir nicht vertagen. Er gibt uns halt, bei Ihm bekommen wir geistige Nahrung, die für uns gemacht ist, die wir brauchen. Wenn ich all das weiß, dann kann ich beruhigt sein. Ich lerne langsam, Ihm immer mehr zu Vertrauen. Die letzten 1,5 Jahre waren die härtesten Jahre meines Leben bisher. In dieser Zeit, wo vieles weggebrochen ist, habe ich neu erfahren dürfen, wie groß Gott ist, und wie sehr er mich liebt.  Ich weiß, dass ich seine Gnade und liebe ohne Gegenleistung annehmen darf. Wir können aus uns heraus nichts tun. Es ist alles getan, es ist vollbracht(Joh19,30)
7.1.08 16:05
 


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