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Karfreitag

Puh, was für ein Tag. Eigendlich sollte ich heute auf dem Feld arbeiten. Doch zu viel, was in der Stadt geschah, zog mich schnell wieder zurück. Zum einen waren die Vorbereitungen zum Passafest im vollen Gange aber das interessierte mich dieses mal nur am Rande. Da war ja auch noch das mit dem Sonderling. Ja, es war ein Sonderling, der überall für Aufsehen sorgte und behauptete, Gottes Sohn zu sein. Viele Wunder soll er getan haben, viele Kranke geheilt und sogar einige Tode wiederbelebt haben. Ich ging also zurück in die Stadt. Zu groß war die Neugier auf den Ausgang. Würde dieser Sonderling, er nannte sich Jesus, Verurteilt werden? Er hatte für ne Menge Aufsehen gesorgt, so viele Pharisäer bloßgestellt. Kaum in der Stadt, sah ich sie schon. eine riesige Menschenmenge zog in Richtung Schädelstätte, dem Hinrichtungsplatz. es waren drei Verurteilte, soviel konnte ich sehen, aber war er auch dabei? ich mußte näher heran, es genauer sehen. Ich mit meiner Neugier! Ich zwängte mich durch die Masse von Schaulustigen, ganz nach vorne, ganz dicht an die Verurteilten. Jetzt sah ich Sie aus nächster Nähe und ja, er war dabei. diesen Anblick werde ich so schnell nicht vergessen. Deutliche Spuren einer Geißelung, verschmiert mit Blut und Spucke, einen Dornenkranz, wohl eine Art Krone, auf dem Kopf. Mit letzter Kraft schleppte er sein Kreuz. Dann, direkt neben mir, brach er zusammen. Der römische Soldat, der zwischen Jesus und mir stand, schlug mit einem Rohr auf Ihn und schrie ihn an, er solle Aufstehen und weiter gehen, doch es ging nicht mehr. Dann sah der Soldat zu mir. Er schrie mich an, ich solle das Kreuz tragen. Als Afrikaner war ich es gewohnt, Befehle zu befolgen und wusste um die Konsequenzen, wenn nicht. Ich ging hin und nahm sein Kreuz. Mann, war das Ding schwer, wär ich doch auf dem Feld geblieben. Jesus ging dicht vor mir, wobei es eher ein Schleppen und Kriechen war. Der Weg schien endlos, die Sonne brannte immer mehr. Dann, endlich am Ziel. Fassungslos sah ich, wie dieser Jesus gekreuzigt wurde, den Trubel bakam ich nicht mehr mit. Viel zu fasziniert war ich von Ihm. Diese Augen, dieser Blick, diese Sanftheit. Voller Liebe, unfassbar. Fassungslos sah ich, wie Sie Ihn ans Kreuz nagelten, es aufrichteten. Sollten alle denken, was Sie wollten, ich wusste, das ist Gottes Sohn. So ähnlich könnte es gewesen sein- vor rund 2000 Jahren. Ich nehme an, daß dieser Simon aus Kyrene zum Glauben gekommen ist. In Römer 16,13 berichtet Paulus von einem seiner Söhne, nennt Ihn " den Auserwählten im Herrn" und grüßt Simons Frau.
21.3.08 17:34
 


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(3.12.09 17:55)
Emotic(aaah)}

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